Amerikanische Wettersonde aus den 60er Jahren

links der Sender, aufgebaut mit Hohlraum-Resonatoren, abstimmbar von 1660 - 1700MHz, Leistung 600mW
rechts der Modulator, ein spannungsgesteuerter Oszillator  mit einer Miniatur-Batterieröhre.
Die Wettersonde AMT-4B besteht aus dem Sender T-435A und dem Messwertgeber = Modulator MD-410B.
 
Die abstimmbare Oszillator-Einheit besteht aus 2 Hohlraum-Resonatoren, die verbaute Scheibentriode ist vom Typ 5675.

Das Gerät wurde für den Einsatz in Wettersonden entwickelt.

Beworben von RCA in einer Broschüre von 1960 als leicht, mit geringer Leistungsaufnahme und guter Frequenzstabilität.

 

Hf-Oszillatoreinheit 7533
Die komplette Einheit, der Modulator beinhaltet neben einer Batterie mit verschiedenen Spannungen und die Geräte zur Erfassung von Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Das Teil wurde mit einem Ballon hochgelassen und ist dann mittels eines Fallschirms wieder zurückgekehrt.
Der Luftfeuchte-Sensor
Die Barometereinheit. Die Lufttemperatur wurde mittels eines temperaturabhängigen Widerstandes gemessen, der zwischen 2 ausklappbaren Armen montiert war.
Die Datenübermittlung erfolgt analog. Die Modulatoreinheit liefert eine den Messwerten entsprechende Gleichspannung von 0 bis 6V. Die Umschaltung zwischen den 3 Messwertgebern geschieht mittels Relais. Die variable Gleichspannung steuert die Frequenz des Nf-Oszillators im Transmitter und moduliert die Senderöhre.
Auch damals schon Wegwerfmentalität. Ich denke man hätte nur die Anodenbatterie ersetzen müssen und die Sonde wäre wieder einsatzbereit gewesen. Aber wer sollte die Geräte aufsammeln, sie lagen kilometerweit verstreut in der
Landschaft.
             Tischverstärker 6 S Ela 2525 D von Siemens, ca. 1963
Das Gerät war zur Beschallung einer Kirche eingesetzt, ich konnte es in letzter Minute vor der Verschrottung retten. Der Ausgang ist in 100V-Technik realisiert. Die Nf-Leistung wird mit 50W angegeben. Der Verstärker funktioniert immer noch einwandfrei.
Die Endstufe mit den begehrten Telefunken EL 34, rechts der 100V-Ausgangstrafo, der auch eine niederohmige
Wicklung hat zum Anschluss von 4 Ohm Lautsprechern.
In der Vorstufe sind noch EF 40, die Vorläufer der bekannten EF 86