Tektronix Speicheroszillograf Type 564B, Baujahr 1966

                                             
Die Anschlüsse der Speicherelektroden
Ein schönes Paar, wie ich finde...

Speicheroszillograf 7623A von Tektronix, ca. 1975

 

 

 Das Grundgerät ist vorgesehen für Frequenzen bis 100MHz.
 Mit den beiden 7A18-Einschüben aus dem oberen Bild kann
 man eine 4-Kanal-Darstellung erreichen.

 Trotz des Alters arbeitet das Gerät immer noch einwandfrei 
 und lässt von der Ausstattung her kaum Wünsche offen.

 Dieses schöne Teil konnte ich, einschließlich eines 
 Tektronix-Laborwagens, im Internet ersteigen für unglaubliche
 1,50 Euro!!!
 

            
Hier sind 3 Eingangs-Signale angeschlossen, die Readout-Funktion war damals ziemlich neu.
Ein 100MHz-Eingangssignal, das er noch einwandfrei triggert.

Einschübe für Tektronix-Oszillografen

 

1A1 Zweikanal Einschub

 
 
bestückt mit Nuvistoren!
 
   

 

 

4-Kanal-Einschub 3A74

auch hier Nuvistoren in den Eingangsverstärkern
Verdrahtung mit Lötleisten, keine Platinen
 

 

 

 

Zeitbasis-Einschub 3B3

Differenz-Verstärker Einschub 3A9

Grösste Empfindlichkeit 10µV/cm!

            
                  2-Kanal Vertikal-Verstärker 7A18A                                                         Doppel-Zeitbasis 7B53A
 

 

Hier nochmals die Zeitbasis.

Die Einschübe, vorgesehen für Mainframes der 7000er-Serie, sind brauchbar bis zu 100MHz.

 

           Tektronix Transistor-Kennlinienschreiber Typ 575,  von 1960

Das immer noch einwandfrei funktionierende Gerät habe ich wieder von dem bewährten Stefan Borgers aus Rückersdorf. 
Der "Transistor Curve Tracer" ist größtenteils röhrenbestückt und zur Kennlinien-Aufnahme von bipolaren Halbleitern konzipiert, lässt sich aber für moderne Bauteile wie MOSFETs adaptieren.
 

 

 

Hier eine Dioden-Kennlinie, wie man unschwer erkennen kann.
(Hor 0,1V/Teil, Vert 10mA/Teil)

Das Gerät hier ist die ist die erweiterte Ausführung Model 122C,
mit der man Kollektorspannungen bis 400V erzeugen kann, 
die Standard- Ausführung geht bis 200V.

Ein kleiner Schönheitsfehler: die Beschriftung der Frontplatte
ist zum Teil stark verblichen.

 

Der Aufbau ist in konventioneller Technik, ohne Platinen, mit den für Tektronix typischen keramischen Lötleisten.
Unten das Netzteil, oben die Ablenkschaltung. Die Röhren mit den Aufklebern sind selektierte Typen.
Unter der Bildröhre sind die Widerstände für die Kollektorstrom-Begrenzung und das Hochspannungsteil angeordnet. Ganz rechts ist ein Regeltrafo, mit dem die Kollektorspannung eingestellt wird.

Kleiner russischer 1-Kanal-Oszillograf Typ C1-94 (1983)

Er wurde bis in die 90er-Jahre produziert. Die Bandbreite ist mit 10MHz angegeben. Für einfache Messungen im Service-Bereich war man mit dem Gerät gut bedient. Ein Wermutstropfen: bei meiner Ausführung ist ein spezieller Tastkopf mit DIN-Stecker nötig. Später wurde eine BNC-Buchse verwendet.
Das Innenleben ist jetzt nicht so spektakulär...

        Russischer 2-Kanal-Oszillograf Typ C1-55

Das Gerät dürfte aus den späten 70er Jahren stammen. 
Das Gerät ist ein "echter" Zweistrahler. Es wurde über viele Jahre gebaut, meines ist eine neuere Ausführung mit 
FETs in den Eingangsverstärkern, in älteren Generationen wurden Nuvistoren verwendet.
Die russischen Bauteile wirken etwas antiquiert, sind schön anzuschauen. Eine sehr solide und wenig anfällige Technik.
  Russischer 2-Kanal-Oszillograf Typ C1-64 (1975)
50 MHz-Breitband- Oszillograf, hergestellt in der UdSSR mit deutscher Frontplatten-Beschriftung. Ein recht wertiges Gerät für die
damalige Zeit. Optisch und technisch hat man sich an der 400er-Serie von Tektronix orientiert.
Wie bei dem amerikanischen Vorbild sind auch hier Nuvistor-Trioden in den Y-Verstärkern verbaut, Typ 6 C 51 H
Der Oszi ist prinzipiell noch ganz gut in Ordnung, die Stufenschalter für X- und Y-Ablenkung neigen aber zu Aussetzern.
Signale im MHz-Bereich werden auch nicht mehr ganz korrrekt angezeigt, ein Neuabgleich der Verstärkerzüge würde sicher was bringen.
Das Geräusch des Lüfters ist nervtötend, obwohl er leichtgängig läuft.
                         Klein-Oszillograf N313 (1983)
Der N313 (kyrillisch H313) wurde 1983 in der UdSSR gebaut. Bildschirm-Durchmesser 5cm, die Bandbreite ist bescheiden, nur 1MHz.
Dafür ist das Gerät leicht und handlich. Eingangsteiler und X-Ablenkung werden über Drucktasten betätigt, findet man nicht häufig.
Testsignal von einem anderen Oszi. Den Focus bringt man nicht besser hin.
Die Röhre 5LO2i
Die obere Platine mit der Y-Eingangsstufe.
Unten findet man Netzteil und Kippteil, auf der rechten Leiterplatte der Netzgleichrichter mit 4 Leistungsdioden.
                         Russischer Service-Oszillograf C1-112 (1987)
Ein relativ einfacher Oszillograf, Bildschirm-Diagonale ca. 7cm mit Innenraster-Röhre.
Kompakt aufgebaut mit solider russischer Technik.
Hier das Besondere an dem Gerät: es vefügt über ein eingebautes Digital-Voltmeter/Ohmmeter. Die Schaltung für die
Darstellung der Ziffern ist mit TTL-ICs realisiert.

  2-Kanal-Oszillograf PM 3230 von Philips

Baujahr ca. 1965, Bandbreite 10MHz. Das gleich aussehende Nachfolgemodell PM 3231 hat dann 15MHz Bandbreite und ist 
ausschließlich mit Halbleitern bestückt.
Die Y-Verstärker Platine. Die Röhren sind ECC88 und E180F
Kippteil und Netzteil
                           
Die Röhre vom Typ E10-130GP. Die beiden Strahlsysteme kann man gut erkennen.
          
  2-Kanal-Oszillograf Solarscope CD 1014.2 von Solartron
Röhrenbestücktes Gerät aus dem Jahr 1960, Bandbreite 5MHz. Ebenfalls ein echter Zweistrahler.
Die Baugruppen des Kippteils, oben rechts die Hochspannungserzeugung durch eine Kaskadenschaltung.
Links die Y-Verstärker, rechts das Netzteil. Die meisten Röhren sind von dem begehrten Typ ECC88.
Das Gehäuse hat schon Blessuren, aber nicht dramatisch. Ein handliches Gerät, das immer noch zufriedenstellend funktioniert.